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1 Daydream am Mi Aug 11, 2010 11:35 am

Jenny H.

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Lehrling
Lehrling
Daydream
Der Traum eines jeden Mädchens


Eine gute Nachricht

Ich war ein ganz normales Mädchen.
Ich war gerade 15 Jahre geworden. War nicht besonders gut in der Schule, hatte keinen
Freund, und war halbwegs zufrieden mit meinem Leben.
Ich wurde früh am Morgen wach und stöhnte laut auf. Dieser verfluchte Wecker! Ich schaltete
den Wecker verärgert aus und stand unwillig auf. Mein Zimmer war klein: in den Ecken
lag meine Wäsche von letzter Woche, die eigentlich schon gewaschen und sorgsam zusammengelegt
in meinem dunklen Kleiderschrank liegen sollte. Nachdem ich die Wäsche eingesammelt hatte und
in den Wäschekorb im Badezimmer geschmissen hatte, betrachtete ich mich im Spiegel. Kritisch zog
ich meine Stirn in Falten. Ich hasste mein Spiegelblind nach dem Aufstehen; meine Haare standen
in alle Richtungen ab, meine Augen hatten dunkle Ränder und meine Wangen hatten Abdrücke vom
Schlafen. Ich drehte mich vom Spiegelbild weg, zog mich aus und stieg unter die Dusche. Das Abtrocknen
dauerte nicht lange, und schließlich machte ich mich auf den Weg nach unten in die Küche.
Meine Mutter war schon putzmunter. Sie schaute mich verwirrt an. "Warum bist du denn schon wach?", fragte sie.
"Ähm... es ist Montag. Ich muss zur Schule", sagte ich. Dann verzog sie ihren schmalen Mund zu einem, wie
ich fand, etwas mitleidigen Grinsen. "Nicht doch, Süße. Du hast doch Ferien."
Uh.. Ferien. Eigentlich hatte ich nichts gegen Ferien, aber die Sommerferien waren so lang, dass ich nie wirklich
wusste, was zu tun ist.Unzählige Freunde, die sich mit mir treffen wollten gab es nicht. Und die wenigen Freunde,
die es gab waren allesamt glücklich mit ihren Familien im Urlaub. Wir würden dieses Jahr keinen Urlaub machen;
mir blieb also nichts anderes übrig, als allein irgendwas zu machen oder warten bis die Ferien zu Ende waren.
"Oh, ja stimmt", murmelte ich. "dann geh ich noch mal ins Bett."
Wieder in meinem Zimmer angekommen, legte ich mich hin und starrte an die Decke. Ich hatte keine Lust, wieder
zu schlafen, also drehte ich mich zur Wand und mein Blick fiel auf Rico. Rico Strahm. Er war ein Filmstar aus Hollywood, der in
dem Film Daydream mitspielte. Seine blauen Augen erwiederten meinen bewundernden Blick und sein strahlendes
Lächeln war bezaubernd. Ich konnte nicht anders, als zurückzulächeln.
Verträumt richtete ich mich auf und lehnte mich gegen das Poster des wahrscheinlich hübschesten Jungen der Welt.
Warum war ich nicht eine seiner Filmpartnerinnen, die ihn besser kennenlernen konnten und, wenn sie Glück hatten,
die Freundin von ihm im Film spielten? Die Antwort war klar: Ich war nichts Besonderes und es läuft schließlich
kein weltbekannter Manegar vor meiner Tür auf und ab und wartet auf jemanden wie mich. Sicherhaltshalber warf ich
einen kurzen Blick aus meinem Fenster.
Es regente, und die wenigen Leute, die sich nach draußen getraut haben liefen eilig in verschiedene Richtungen.
Ich versuchte mich darüber zu freuen, dass ich bei solchem Wetter drinnen bleiben konnte, weil ich ja Ferien hatte.
Mein Blick wanderte wieder zurück zu Rico, der leider immer noch reglos in seinem Poster stand und weitergrinste. ich
ging zu meinem Schreibtisch und gab mir alle Mühe, die DVD von Daydream zu finden. Das war gar nicht so einfach.
Mir kam es vor als würden tausend Sachen auf diesem Tisch liegen, die alle wollten, dass ich meinen Lieblingfilm
heute mal nicht sah. Endlich entdeckte ich ihn. Ich strich sanft über das Cover. Man sah der Hülle an, dass der Film
heute zum wiederholten Male gesehn wurde. Als die DVD im Player war und der Vorspann begann setzte ich mich in
meinen Plüschsessel. Es war genauso wie beim ersten Mal als ich den Film im Kino gesehen hatte. An der Stelle,
wo Rico den Raum betrat, war die weibliche Hauptperson nicht die Einzige, die die Luft anhielt. Auch ich würde immer
wieder überwältigt von seinem betörenden Aussehen.
Mir war klar, dass es im echten Leben niemanden gab, der auch nur annährend so aussehen konnte. Und ich
bezweifelte auch, dass Rico so aussah. Ich würde ihn so gern einmal live sehen...
Dass die Premiere des nächsten Teils von Daydream in Berlin seien würde, war natürlich denkbar - Manchmal war es echt
nützlich in unserer Hauptstadt zu wohnen -, aber ich dachte, man würde Rico dort eh nicht sonderlich gut sehen können.
Zu viele kreischende Fans im Weg.
Als der Film fertig war, träumte ich schon wieder vor mich hin.... Rachel Strahm. Das klingt doch gut. Rico und Rachel
Strahm. Das klang noch besser.
Plötzlich klopfte es an meiner Tür. Meine Mutter. "Rachel-Schatz? Auf Premiere läuft gerade ein Bericht zu deinem
Typen Nico.", sagte sie, und grinste dabei wie ein Honigkuchenpferd.
"Welcher Nico?", fragte ich argwöhnisch.
"Na, der aus deinem Lieblingsfilm."
"Oh mein Gott! Seid wann?" Natürlich war ich gleich aufgeregt. Hatte er eine Freundin? Stimmte irgendwas nicht?
"Hat gerade erst angefangen. Keine Sorge", versuchte sie mich zu beruhigen.
Ich stürzte zu meinem Fernsehen und suchte verzweifelt die Fernbedienung. Meine Mutter reichte sie mir.
"Danke", sagte ich und zeppte wild durch die Kanäle. Es kam mir vor wie Stunden, bis ich endlich Premiere fand.
"Ich geh mal wieder runter." Sie wusste, dass ich lieber allein war, wenn ich Rico im Fernsehen sah.
Als ich sein Gesicht im Fernsehen sah, war ich sofort hin und weg. Der Sprecher berichtete mit rauer Stimme: "Der
Teeni-Star Rico Strahm, der berühmt wurde durch den erfolgreichen Film Daydream, schlenderte heute morgen
in Hollywood rum. Doch dieser kleine Spaziergang entblöste sich als großen Fehler. Er wurde auf halbem Weg
zum Fittnesstudio von einer jugendlichen Bande überfallen und ausgeraubt." Ich hielt panisch die Luft an. "Zum Glück wurde er bei diesem Angriff nicht weiter verletzt. Er war in der Notaufnahme und die Ärzte haben bestätigt, dass Schlimmeres als Prellungen ausgeschlossen
sind." Erleichtert atmete ich auf. Der Sprecher plauderte munter weiter. "Hoffen wir mal, dass so etwas in der Art nicht noch einmal passiert.
Schließlich kommt er am nächsten Donnertag zu uns nach Deutschland, um hier die Premiere des zweites Teils von Daydream zu feiern.
An alle Fans aus Berlin: Auf zum Potsdamer Platz und kreischen was das Zeug hält!" Danach kamen noch ein paar unwichtige Meldungen, aber auf diese konnte ich mich schon längst nicht mehr konzentrieren. Ich musste erstmal kurz den Kopf schütteln und mich vergewissern, dass ich nicht schlief. Rico Strahm würde nach Berlin kommen!
Ich stand schwungvoll auf und raste die Treppe runter ins Wohnzimmer. Meine Mutter hatte es sich auf dem Sofa bequem gemacht und schaute interessiert die Nachrichten. Wie kann einem so etwas interessieren, wenn gerade so eine tolle Nachricht ausgestrahlt wurde?
"Mama!", rief ich. Sie schreckte hoch und drehte sich um.
"Was ist denn?"
"Rico kommt nach Berlin!" Ich konnte es immer noch nicht glauben, und in meinen Ohren klangen diese Worte in einem Satz setsam, unrealistisch.
"Aha", sagt sie. Das Dessinteresse in ihrer Stimme war nicht zu überhören.
"Aha? Mama, ich muss da unbedingt hin! Bitte", bettelte ich.
"Das kommt überhaupt nicht in Frage", sagte sie ruhig. Ich konnte nicht glauben, was ich da gerade gehört hatte. "Was?"
"Du gehst dort nicht hin." Ihre Stimme ließ keinen Zweifel übrig.
Ich starrte sie fassungslos an. Sie konnte mir doch nicht einfach verbieten zu einer lebenswichtigen Premiere zu gehen! Das war einfach unfair.
"Nenn mir nur einen guten GRund, warum ich nicht dorthin gehen sollte", forderte ich meine Mutter auf.
Sie schaute mich unbeeindruckt an. "kannst du dir überaupt vorstellen, wie viele kreischend Fans dort sind? Du wirst ihn gar nicht sehen und wenn doch dann nur für ein paar Sekunden. Und außerdem brauchst du eine Karte und alles. Schatz, das ist doch nicht so wichtig. Ich habe Angst um dich, wenn du da allein hingehst." In diesem Moment hätte ich meine Mutter zum Mond schießen können. "Mom, ich möchte da hin! Und das ist total wichtig für mich! Und wer sagt eigentlich, dass ich ihn da nicht sehen werde?! Kannst du mich nicht einfach mal verstehen? Für mich würde ein Traum in Erfüllung gehen!"
Wütend stapfte ich zurück in mein Zimmer.
Ich würde am Donnerstag zum Potsdamer Platz gehen und dort Rico sehen. Egal, was meine Mutte sagte. Und egal, ob dort wahrscheinlich mehr verückte, schreihende Mädchen sind, als auf einem Tokio Hotel- Kozert. Ich würde einen Weg finden, das stand fest.














Ich hab hier den ersten Teil von meinem ersten Kapitel hochgeladen. Ich hoffe, es schauen sich mal ein paar an und schreiben auch Kommentare. Danke!

2 Re: Daydream am Mi Aug 11, 2010 3:56 pm

Aiko

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Phantarch
Phantarch
Also, ich finde deine Geschichte bis jetzt schon gut Smile . Schreib bitte weiter, ich will wissen wie es weiter geht. Ich bin schon sehr gespannt wie es weiter geht. Very Happy

http://live-in-desteny.forumieren.com/index.htm

3 Re: Daydream am Mi Aug 11, 2010 4:03 pm

Rahena

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Phantarch
Phantarch
Gute Geschichte. Man kann die Situation sehr gut nachvollziehen und du hast einen schönen Schreibstil.
Aber du solltest vielleicht etwas öfter mit Synonymen arbeiten. Am Anfang kam gleich zwei Mal hintereinander "Wecker" und kurz darauf "Wäsche" und "spiegelbild". Später wird das zwar besser, aber einige Wiederholungen sind leider immer noch drin. Außerdem waren ein paar Rechtschreibfehler drin, die ich jetzt nicht alle aufzählen werde. Wenn du wissen willst, wo die Fehler sind, dann schreib mir das, dann zähl ich sie nochmal alle auf Wink

http://www.fanfiktion.de/u/Rahena

4 Re: Daydream am Mi Aug 11, 2010 4:11 pm

Aiko

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Phantarch
Phantarch
Hey, Rahena! Mach das mit den Rechtschreibfehlern blos nicht bei mir, denn das sind ne menge. Sag ich dir! Aber ich stimm dir zu, Jenny du hast einen tollen Schreibstill und das mit den Wiederhollungen ist mir eigendlich gar nicht aufgefallen. Ich würde gerne wissen wie wohl der Streit weiter geht.

http://live-in-desteny.forumieren.com/index.htm

5 Re: Daydream am Mi Aug 11, 2010 4:49 pm

Libbiosa

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Phantarch
Phantarch
Rahena schrieb:Gute Geschichte. Man kann die Situation sehr gut nachvollziehen und du hast einen schönen Schreibstil.

Ich bin der selben Meinung. Die Geschichte klingt echt gut. Bin mal gespannt wies weiter geht. Ich hab da so meine Vermutungen Very Happy

Wegen der Rechtschreibfehler- Ich würds in Word reinkopieren, ist doch viel einfacher Wink

http://legend-stories.forum.st

6 Re: Daydream am Mi Aug 11, 2010 8:16 pm

Jenny H.

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Lehrling
Lehrling
Es war Dienstag. Es waren also nur noch zwei Tage bis zu der Premiere. Und ich hatte noch keinen Weg gefunden, dort hinzukommen. Meine Mutter ließ sich einfach nicht umstimmen und mich verließ langsam der Mut. Ich versuchte noch einmal, mit ihr zu reden. Ich hatte sogar versucht, sie damit umzustimmen, dass ich alle Hausarbeiten erledigen würde. Aber keine Chance. Hätte mein Vater noch bei uns gewohnt, hätte ich ihn gefragt, aber leider haben sich die beiden getrennt als ich sieben Jahre alt war. Von da an wohnte er in einer anderen Stadt und ich sah ihn nur noch in den Ferien. Jedoch nicht in diesen Ferien. Er war mit seiner neuen Freundin verreist.
Jeden Tag sah ich in den Nachrichten, wie sehr sich die Fans auf die Premiere freuen. Nur noch Zwei Tage... und ich saß hier im Haus fest.
Verzweifelt ging ich zu meinem Fenster und schaute in den strömenden Regen. Vielleicht mussten sie ja die Premiere absagen... wegen zu starken Regens. Vielleicht würden sie sie verlegen. So hätte ich noch etwas mehr Zeit, meine Mutter umzustimmen. Aber so etwas würde nicht passieren. Bei meinem Glück würde die Premiere höchstens einen Tag früher stattfinden, damit ich noch weniger Zeit hätte.
Mein Blick fiel auf unseren Rasen. Es waren ungefähr drei Meter Abstand. Vielleicht könnte ich es schaffen, hier runterzuspringen ... wenn möglich ohne Verletzungen.
Ich öffnete das Fenster und versuchte, so leise wie möglich dabei zu sein - ich wusste nicht ob meine Mutter zu Hause war. Umständlich kletterte ich auf das Fensterbrett. Von hier aus sah das längst nicht so niedrig aus. Vorsichtig setzte ich mich und ließ meine Beine hinausbaumeln. Was soll`s, dachte ich, wenn ich mir was breche, dann für einen guten Zweck. Ich stützte mich leicht ab und sprang. Der Fall war kurz. Ich kam unsanft mit den Ballen auf, dann kippte ich nach vorn und konnte mich gerade noch rechtzeitig mit den Händen abfangen. "Verflucht", murmelte ich. Ich rappelte mich auf und betrachtete die kleinen Abschürfungen an den Händen. Ich hoffte, das würde meiner Mom nicht auffallen. Die grünen Flecken an den Hosen würden sich bestimmt nicht so gut verstecken lassen. Egal. Das war es mir wert. Zufrieden ging ich durch den Garten. Und blieb stehen. Die Tür war abgeschlossen, das wusste ich. Und wenn ich jetzt klopfen würde, dann würde Mom bestimmt misstrauisch werden. So ein Mist, dachte ich.
In diesem Moment hörte ich eine angenehme Stimme hinter mir. "Na, ausgesperrt?" Ich drehte mich um und sah einen Jungen. Er hatte längliche braune Haare, die auf einer Seite seines markanten Gesichts ein Auge verdeckten. Das andere Auge konnte ich sehen. Es war sehr dunkel. Auf seinem Gesicht lag ein freundliches Grinsen.
Ich musste erstmal schlucken. "Ähm.. ja." Ich lächelte verlegen.
"Soll ich dir vielleicht helfen?", lachte er.
"Kannst du so was denn?", fragte ich misstrauisch.
"Klar." Er war sich seiner Sache sehr sicher. Gekonnt sprang er über unseren Zaun und kam auf mich zu. "Ich bin übrigens Collin." Er hielt mir seine Hand hin. Ich schüttelte sie. "Ich bin Rachel." Er holte eine Stecknadel aus seiner Tasche und beugte sich über unser Schlüsselloch. Nach ein paar Sekunden hörte ich das Klicken des Schlosses. Beeindruckt schaute ich Collin an. "Wow, cool, Danke." Er grinste zufrieden. "Gern geschehen."
Ich wollte schon reingehen, aber eine große Hand hiel mich am Arm fest. "Hey, was soll denn das?"
Erschrocken blickte ich Collin an, der zutiefst entrüstet wirkte. "Was soll was?"
Als er meinen Gesichtsausdruck sah wurden seine Augen sanft. "So einfach lass ich dich nicht davonkommen. Ich habe dir geholfen und natürlich verlang ich jetzt auch was von dir." Er tat so, als wäre das ganz verständlich. Ich vestand, was er wollte. "Achso, warte ich hol mal eben mein Portemonnaie." Ich wollte reingehen, doch die Hand hilet mich immer noch zurück. "Ich dachte eigentlich nicht an Geld, sondern vielleicht an deine Handynummer", sagte er ganz lässig. Zuerst dachte ich, es wäre ein Scherz, aber dann sah ich ihm in die Augen und ich merkte, dass er es ernst meinte. "Ähm...okay..." Ich suchte in meinen Hosentaschen nach dem Handy. Vergeblich. "Ich geh es mal holen. Ich kann die Nummer nicht auswendig", gestand ich und ging ins Haus. Mein Mutter war offensichtlich nicht da. Zum Glück. ich raste hoch in mein Zimmer und als ich es betrat, nahm ich mir vor diese Woche mal aufzuräumen. Aber natürlich nicht am Donnerstag. Nachdem ich ungefähr fünf Minuten lang meinen Schreibtisch durchwühlt hatte und immer noch kein Handy in Sicht war, gab ich auf. Ich drehte mich um und wollte gerade runtergehn, als es an die Tür klopfte. Oh nein!. Meine Mutter. Sie hat bestimmt Collin gesehen und herausbekommen, dass wir - also mehr er, ich hatte mich ja aufs Zuschauen beschränkt - die Tür aufgebrochen hatten. "Herein", rief ich mit hoffentlich nicht allzu ängstlicher Stimme. Die Tür öffnete sich und meine Mutter steckte ihren Kopf rein. "Ich wollte nur sagen, dass ich wieder da bin. Ich war nur einkaufen. Ich hbae versucht, bei dir anzurufen, aber du bist ja nicht rangegangen." Sie schaute mich misstrauisch an. Ich schaute wahrscheinlich genauso misstrauisch zurück. "Wieso bist du nicht rangegangen?", fragte sie. Ich schaute sie immer noch nur an, bis mir einfiel, dass ich antworten sollte, um sie nicht noch misstrauischer zu machen.
"Ähm, ich hab mein Handy nicht gefunden.", sagte ich wahrheitsgemäß.
"Schusselchen. Na ja, bei diesem Chaos ist das ja auch kein Wunder. Du kannst diese Woche hier ja mal aufräumen. Hast ja genug Zeit. Ich bin am Donnerstag übrigens weg", fügte sie hinzu.
Mein Gesicht hellte sich auf. "Wo gehst du denn hin?", fragte ich interessiert.
"Ich muss auf ein Geschäftsessen. Es geht um unsere neue Campagne", sagte sie gleichgültig.
Meine Mutter arbeitet bei Dark cloths. Das ist eine Modebranche.
"Aha. Cool. Viel Spaß dann", sagte ich. Ich konnte mein Gück kaum fassen.
Ich lächelte sie an und sie ging wieder die Treppe runter.
Wow. Sie war am Donnerstag weg! Ich hatte freie Bahn.
Ich war so glücklich über diesen neuen Umstand, dass ich zuerst nicht mitbekam, dass ein kleiner Stein an meinem Fenster abprallte. Erschrocken ging ich zum Fenster und sah hinaus. Ich sah einen braunen Schopf und dann ein Auge, dass zu mir hochzwinkerte. "Collin?", rief ich leise, als ich das Fenster mühevoll geöffnet hatte.
"Du schuldest mir noch deine Handynummer", erinnerte er mich gutgelaunt.
"Oh.. ja stimmt.. ähm.. tut mir leid, aber ich finde mein Handy gerade nicht."
Erst jetzt bemerkte ich, dass er etwas kleines Silbernes in der Hand hielt. "Aber ich."
"Wo lag das denn?", fragte ich und streckte meine Hände danach aus.
"Lag hier auf dem Rasen", meinte er unschuldig. Als er meine ausgestreckten Hände sah lachte er. "Glaubst du, ich werf es dir hoch? Da musst du schon runterkommen und es dir holen", verlangte er.
Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. "Okay ich komme", sagte ich und machte mich auf dem Weg nach unten. Bei der Treppe stolperte ich fast, als ich sie hinunterpolterte. Wenn da so weiterging, würde ich in ein paar Monaten fünf Kilo weniger wiegen. Im Wohnzimmer rannte ich förmich in meine Mutter hinein. "Oh, entschuldige. Ich geh mal raus zum Supermarkt", log ich.
"Was willst du denn da?", fragte sie.
"Ich hole mir eine neue Zeitung. Da steht noch was über Rico drin", log ich weiter. Das würde sie mir glauben.
"Ah, okay. Aber komm nicht so spät nach Hause", mahnte sie mich.
"Okay, bis dann."
Ich stürmte zur Tür hinaus. Hoffentlich würde Mom meine Eile für Ungeduld halten, die sich erst legen würde, wenn ich meine neueste Zeitung von Rico hatte. Draußen wartete, an einem Baum gelehnt und bereit grinsend, Collin.
"Hey, danke, dass du gewartet hast. Die Nummer hast du dir schon rausgesucht, oder?", fragte ich.
"Nein, so was macht man doch nicht. Das ist Eindringen die Privatsphäre", meinte er.
"Ach, und eine Tür aufknacken nicht?", fragte ich skeptisch und grinste.
"Du wohnst ja hier, also kann man das nicht miteinander vergleichen. Ich war so gesehen der Schlüsseldienst", scherzte Collin.
Ich lachte und nahm mein Handy aus seiner Hand und suchte meine Nummer raus. Nachdem ich sie ihm diktiert hatte, standen wir ein paar Momente reglos da. "Was machst du heute noch?", fragte er interessiert.
"Ich denke, ich werde noch mal in den Supermarkt gehen", antwortete ich. Mom würde misstrauisch werden, wenn ich ohne Zeitung nach Hause kommen würde
"Kann ich mitkommen?", fragte er.
Ich war völlig komplex. "Ja."
Sofort bereute ich, dass ich zugesagt hatte. Wie sollte ich denn bitte eine Zeitung kaufen, die nur um Rico Strahm ging, wenn Collin neben mir stand? Er würde denken, dass ich so ein verrückter Fan war.
Doch jetzt war es zu spät, um meine Antwort zu bereuen. Collin ging bereits in Richtung Supermarkt und winkte mich hinter sich her. Ich verzog kurz den Mund und ging ihm nach.
Im Supermarkt steuerte ich aus Gewohnheit direkt zu den Zeitungen. Collin folgte mir. "Ähm, Collin, kannst du mal bitte ein paar Kaugummis von der Kasse holen. Ich muss hier noch nach einer Zeitung für meine Mom suchen", sagte ich und suchte schon die Zeitungen durch.
"Okay", sagte er und ging in Richtung Kasse.
Endlich fand ich die Zeitung, die ich suchte. Es ging um ein paar Flirts, die Rico in letzter Zeit hatte. Mein Magen zog sich zusammen und ich merkte, wie sich meine Mundwinkel nach unten verzogen. "Hey, alles klar?", hörte ich Collins Stimme.
"Ja, ja, alles klar", sagte ich mit schwacher Stimme. "Hab mich nur grad verschluckt", log ich und hüstelte so realistisch wie ich konnte.
Er zog zwar die Augenbrauen hoch, sagte aber nichts weiter. Wir gingen zur Kasse und ich bezahlte.
Auf dem Weg zurück nach Hause erzählte mir Collin ein bisschen was über sich. Er war gerade erst hierher gezogen und hatte vorher in Hamburg gewohnt.
"Warum bist du umgezogen?", wollte ich wissen.
"Ist doch egal", sagte er abweisend.
Ich war etwas verwirrt, ließ das Thema aber auf sich beruhen.
"Also, ich ruf dich dann mal an, okey? Es wird höchstwahrscheinlich Donnerstag werden, weil ich morgen nicht kann. Vielleicht können wir am Donnerstag ja was zusammen machen", sagte er hoffnungsvoll, als wie bei unserem Haus angekommen waren.
"Klar, gern. Donnerstag klingt gut", sagte ich und freute mich schon riesig darauf, ihn wiederzusehen. Er hatte eine Art an sich, die man bei ihm zum Anfang gar nicht vermutet hätte. Er grinste ununterbrochen und das war ansteckend.
"Also, bis dann", sagte er und wandte sich um. Vorher schaute er mir noch einmal tief in die Augen und ein Grinsen glitt über sein Gesicht. Ich grinste zurück. Dann war er weg und ich stand wie benebelt vor der Haustür.
Es vergingen ungefähr fünf Minuten und ich stand immer noch reglos da, bis ich merkte das ein leichter Regen einsetzte. Verärgert schaute ich in den Himmel, der mit dunklen Wolken verhangen war.
Natürlich hatte ich meinen Schlüssel drinnen gelassen, also musste ich an die Tür klopfen. Meine Mutter machte auf und ich ging schnurstraks in mein Zimmer. Oben konnte ich wieder klardenken. Ich ließ den Mittag noch einmal Revue passieren. Und schlug mir mit der Hand an den Kopf.
"Au", murmelte ich leise. Was stimmt nur nicht mit mir?, fragte ich mich. Ich hatte Collin doch tatsächlich zugesagt, als er mich fragte, ob wir uns Donnerstag treffen sollten. Donnerstag! Der Tag der Premiere! Oh Mann! Was sollte ich denn jetzt nur zu ihm sagen?, zermaterte ich mir den Kopf.
Das hast du ja wieder super hinbekommen, Rachel Schilling!



Sorry wegen den rechtschreibfehlern.. aber i-wie find ich mein word gerade nicht xD

7 Re: Daydream am Mi Aug 11, 2010 8:59 pm

Rahena

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Phantarch
Phantarch
Dieses Mal waren kaum Rechtschreibfehler drin Wink Irgendwie erkenn ich sowas immer sofort, das springt mir förmlich ins Auge ^^
An einer Stelle hattest du ein falsches Wort benutzt. "Komplex" ist etwas anderes, das Wort, das du meintest heißt "PERplex" Wink

http://www.fanfiktion.de/u/Rahena

8 Re: Daydream am Fr Aug 13, 2010 10:15 pm

Jenny H.

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Lehrling
Lehrling
Ungeduld



Am Donnerstagmorgen schlug ich meine Augen auf und war sofort hellwach. Ich hatte unruhig geschlafen. In meinen Träumen geisterte Rico Strahm umher und sobald ich im näher kam stellte sich plötzlich Collin in den Weg. Ich wusste, dass dieser Tram gar nicht mal so unrealistisch war.
Aber daran dachte ich jetzt nicht. Ich dachte nur daran, dass heute Donnerstag war. Premiere von Daydream 2 am Potsdamer Platz und ich würde dabei sein!
Ich rannte die Treppe runter und musste mich unten ermahnen, nicht allzu aufgedreht zu sein. Schließlich sollte Mom keinen Verdacht schöpfen.
"Guten Morgen, Schatz. Was willst du frühstücken?", fragte sie mich, als ich in die Küche kam.
"Ähm.. ich ess nachher noch etwas. Ich hab noch keinen Hunger", antwortete ich. Ich setzte mich gegenüber von meiner Mutter auf einen der Holzstühle und sah ihr dabei zu, wie sie zwei Toats in sich hineinstopfte. Kopfschüttelnd sah ich ihr dabei zu. Sie schien mit den Gedanken ganz wo anders zu sein. Ihr fiel noch nicht einmal auf, dass ich sie muserte. Aber ich hatte jetzt keine Zeit, mich darüber zu wundern. In meinem Hinterkopf lag, versteckt unter tausenden von Rico-Gedanken, immer noch die Sorge, dass Collin sich heute wirklich melden sollte. Aber darum würde ich mich auch erst kümmern, wenn es so weit war. Am besten konnte ich spontan lügen. Und bei der Sache mit Collin konnte ich einfach nicht die Wahrheit sagen.
Nachdem meine Mom fertig war mit Essen, stellte sie ihren Teller und ihr Besteck in den Geschirrspüler, blieb einen Moment davor stehen und drehte sich dann zu mir um. "Ich werde mich mal fertig machen. Um halb eins muss ich in der Firma sein." Sie ging in ihr Zimmer.
Hm. Halb eins. Das heißt, dass sie spätestens um zwölf Uhr losgehen musste. Die Premiere fing um halb vier an. Also blieb mir noch genug Zeit. Es war gerade mal elf Uhr. Ich stieg die Treppen hinauf in mein Zimmer. Plötzlich vibrierte mein Handy. Ich ging ran.
"Hallo?"
"Hey, ich bin`s", meldete sich der Anrufer.
Zuerst war ich verwirrt, aber dann wurde mir klar, wer dran war. Wer mich heute anrufen wollte. Bei dieser Erkenntnis musste ich einmal schlucken.
"Oh, hey, Collin."
"Wir wollten uns heute treffen, erinnerst du dich?", fragte er lachend.
"Wollten wir uns nicht erst morgen treffen?", versuchte ich mich rauszurden.
"Hast du heute keine Zeit?", fragte er etwas argwöhnisch.
"Doch, doch", meinte ich und biss mir stark auf die Lippen. Warum hatte ich nicht gesagt, dass ich keine Zeit hatte. "Aua", stöhnte ich. Ich hatte mir anscheinend zu stark auf die Lippen gebissen.
"Alles okay?" Collin klang besorgt.
"Ja, ich bin nur mit meinem Fuß gegen den Tisch gekommen", log ich.
"Ach so. Also wie sieht`s denn mit heute aus?", fragte er interessiert.
Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Ich wollte heute unbedingt auf diese Premiere gehen und Rico sehen. Aber ich konnte Collin doch nicht sagen, dass ich deshalb keine Zeit für ihn hatte. Aber vielleicht konnte ich ihn ja mitnehmen...
"Weißt du, eigentlich ... wollte ich heute zu einer Filmpremiere gehen ... hättest du vielleicht Lust mitzukommen?", fragte ich zögerlich.
"Von welchem Film denn?", fragte er interresiert und auch, wie ich fand, etwas misstrauisch.
"Naja.. der Film heißt Daydream", antwortete ich zögerlich. Ich hoffte, dass er nicht mitkommen würde.
Doch meine Hoffnungen waren vergeblich. "Ja, klar", sagte er erfreut. Ich konnte es nicht glauben. Collin wollte mit mir zu der Filmpremiere gehen. Ich würde ausflippen, wenn ich Rico sehen würde. Dieser pefekte Rico Strahm...
Ich seufzte verträumt.
"Okey.. wann wollen wir uns denn treffen?", fragte Collin.
Ich dachte kurz nach.
"Ähm... vielleicht kannst du so gegen drei hier vorbei kommen. Ist das okey für dich?", fragt ich und hatte immernoch die kleine Hoffnung, dass er genau dann nicht konnte. Aber wieder einmal war er erfreut und stimmte fröhlich zu. Dann legte ich auf. Oh Mann. Muss ich denn immer so ein Pech habe. Genau, wenn ich denke alles ist perfekt, kommt irgendein neues Problem. Natürlich fand ich Collin ganz nett. Also, so nett wie man jemanden finden konnte, wenn er einem erst über den Weg gelaufen ist. Und sonderlich schlecht sah er ja auch nicht aus. Ich schaute auf die Uhr. Es war halb 12. Plötzlich hörte ich, wie jemand die Treppe hochkam. Schnell schaute ich in den Spiegel und sah, dass ich grinste. Warum zur Hölle grinste ich? Es gab so viele Probleme und ich grinste! Ich versuchte schnell, eine Trauermiene zu machen, weil ich ja laut meiner Mutter heute nicht zur Premiere gehen darf. Es funktionierte nicht ganz, aber wenigstens waren meine Mundwinkel nicht mehr ganz so stark gehoben.
Meine Mutter kam rein.
"Also, Schatz, ich geh dann jetzt schonmal los." Passte mir prima. Wenn man mal bedenkt, dass ich ja nicht im Schlafanzug und ungeschminkt zu Rico Strahm gehen wollte. Vielleicht hatte ich sogar noch die Zeit vorher ein paar neue Sachen einzukaufen. Ich wollte gar nicht daran denken, was in meinem Kleiderschrank für ein Chaos herschte. Wenn meine Mutter das sehen würde, dann würde sie mich wahrscheinlich sogar in meinem Zimmer einsperren und mich dazu verdonnern ihn aufzuräumen. Undbewusst machte ich einen Schritt in Richtung Kleiderschrank und stellte mich möglichst unauffällig davor.
"Ähm.. musst du nicht erst in einer halben Stunde los?", fragte ich undschuldig. Von mir aus, hätte sie schon längst wegsein können, aber wenn ich ihr zugestimmt hätte, wäre sie vielleicht misstrauisch geworden
"Naja.. da hast du recht..", sagte sie.
Ich zog eine Augenbraue hoch, sagte aber nichts weiter. Sie sollte gehen und ich wollte jetzt keinen Vortrag mehr darüber hören, dass sie sonst vielleicht den Zug verpassen würde oder sonst was.
"Okey, ciau", sagte ich. "Wann kommst du eigentlich wieder?"
Sie schaute kurz auf den Boden. "Es kann sein, dass es etwas später wird. Villeicht so gegen acht. Du weißt ja hoffentlich, wie man Mittag macht."
Sie grinste noch einmal kurz und dann ging sie raus. Ich stürmte zu meinem Fenster und wartete darauf. dass ich sie die Straße langlaufen sah. Endlich kam sie aus unsere Tür und ging langsam davon. Erleichter seufzte ich. Puhh. Das erste Hindernis ist überwunden.
Das zweite kam erst. Mein Schrank. Als ich ihn aufmachte, fielen sämtliche bekannt und unbekannte Kleinderstücke auf meine Füße. Ein richtiger Haufen. Als ich das sah, stand mein Entschluss fest. Ich musste einkaufen. Und zwar so schnell wie möglich.
Ich stapfte die Treppe runter ins Bad, zog mich aus und stieg unter die Dusche. Ich versuchte schnell und gründlich zu duschen, schließlich wollte ich ja niciht stinken. Als ich fertig war suchte ich mir ein Handtuch aus und wickelte es mir um den Körper und ein anderes um den Kopf. So tapste ich zurück in mein Zimmer. Und schon wieder stand ich vor meinem Kleiderhaufen. Was sollte ich anziehen? Ich entschied mich für eine blaue Röhrenjeans und ein weißes Top. Sah langweilig aus. Ich nahm mir vor, beim Einkaufen auch an Schmuck zu denken.
Nachdem ich ein Nutellatoast gegessen hatte und anschließen die Zähne geputz hatte, konnte ich endlich losgehen. Mittlerweile war es halb eins.
Als ich an der Bushaltestelle stand und auf den Bus wartete - der mich natürlich ärgern wollte und nicht kam - hatte ich auf einmal das Gefühl, irgendetwas vergessen zu habe. Beunruhigt schaute ich in meine Tasche. Alles, was ich brauchte war da. Monatskarte. Potemonnai mit Geld. Handy.
Alles super. Langsam hatte ich Angst, dass ich vielleicht paranoid werden könnte. Mir ist alles recht, dachte ich, aber, bitte lieber Gott, mach alles, was du willst, aber erst morgen.

9 Re: Daydream am Di Aug 17, 2010 9:44 pm

Libbiosa

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Phantarch
Phantarch
Hallo, ich bins mal wieder. Hab in lezter Zeit viel zu tuen, muss also sehen, wann ich mir nochmal Zeit fürs Forum nehmen kann. Smile

Auch der nächste Abschnitt ist sehr gelungen. Aber als Leser wartet man natürlich auf eine kleine Katastrophe ...
Ich bin gespannt wie die aussehen wird Wink

LG
Libbiosa

http://legend-stories.forum.st

10 Re: Daydream am Mi Aug 18, 2010 7:14 pm

Nala

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Phantarch
Phantarch
hey ich eigentlich nicht der roman-fan aber das is bis jetzt richtig gut wenn jeder roman so wär dann würde ich wahrscheinlich nur romane lesen. ich freue mich voll doll auf das nächste stück Very Happy Smile freunde =)

11 Re: Daydream am Mi Aug 18, 2010 7:55 pm

Libbiosa

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Phantarch
Phantarch
Wie recht du hast Nala, bin immer eifrig am mitlesen. Smile

Naja, ich denke mal ich kann einen sehr wohl verdienten Stern vergeben. (Autoren Niveau)

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12 Re: Daydream am Mi Aug 18, 2010 8:20 pm

Jenny H.

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Lehrling
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Endlich kam der Bus. In dem Moment setzte ein Nieselregen ein. Dem Busfahrer warf ich erstmal einen feindseligen Blick zu. Er sah es gar nicht.
Aus lauter Ungeduld knabberte ich an meinen Nägeln.
Nur noch 3 Stationen. Noch 2. Noch eine. Und rot! Super. Hektisch holte ich mein Handy aus der Tasche und schaute auf meine Uhr. Gleich war es eins. Ich hatte also nur noch 2 Stunden minus die Rückfahrt und dann würde Collin vor meiner Tür stehen. Das würde ich nie schaffen.
Ganz ruhig, Rachel, ermahnte ich mich selbst.
Im Einkaufszentrum gab es eine Riesenauswahl an Boutiken. Ich lies alle Modedisigner außer Acht und maschierte schnurstraks zu H&M. Dort fand ich immer etwas Gutes. Ich hatte schon befürchtet, dass ich heute ausgerechnet nichts finden würde, aber zum Glück gab es etwas für meinen Geschmack. Ich suchte mir eine neue schwarze Hose und ein schickes Obertei, das mein bisschen Oberweite betonte. Weiter ging es zum Schmuck. Ein paar schwarze Kreolen und eine neue Kette. Als ich gerade in den Spiegel schaute und die Kette an meinem Hals bewunderte sah ich, wie ein Junge mit Mütze zwei Gänge hinter mir seinen Hals reckte.
Ich schaute in das eine dunkle Auge und zuckte zurück. Ganz blöde Idee. Kann mir mal einer erklären, warum die kurz hinter einen Spiegel eine Stange mit Kleidern anbringen?! Man könnte das doch überall hinmachen! Nur nicht dahin!
Natürlich fiel ich rückwärtsl in die Kleider! "Manno", jammerte ich, als ich mir den Kopf an der Stange stoß.
Und der Junge hörte mich. Er kam grinsend um die Ecke gebogen und ich grinste erleichter zurück, als ich sah, dass es jemand anderes war, als den, den ich erwartet hatte. Er blieb vor mir stehen und runzelte die Stinr. "Alles klar?", fragte er mit einem leichten Akzent.
Na klar, dachte ich mir. Ich fall immer aus Spaß um und stoß mich.
"Ich bin hingefallen", jammerte ich.
"Das hab ich gesehen", lachte er.
Ich kniff meine Augen zusammen. Lachte er mich etwa aus? Unglaublich.
Mühevoll rappelte ich mich auf und stellte mit Unbehagen fest, dass er anscheinend nicht der Einzieg war, der mich fallen gesehen hatte. Ein paar Erwachsene hatten sich im nächsten Gang umgedreht und versuchten ihr Kichern zu verbergen.
Das konnte doch alles nicht wahr sein.
Wütend stakste ich zur Kasse meine Kette bezahlen. Der unbekannte Junge mit den Collin-Augen folgte mir. "Hey, sorry, das gerade war nicht nett. Aber du sahst einfach zu lustig aus." Schon wieder kicherte er.
"Ist ja auch egal. Ich muss jetzt los. Ich hab nähmlich besseres zu tun als hier rumzustehen und mit die zu reden." So das hat gesessen.
Er grinste noch immer. "Ach ja? Hast du das?"
"Ja, hab ich. Tschüss und auf Nimmerwiedersehen!"
Ich ging aus dem Laden raus und sah wieder einmal auf meinem Handy nach, wie spät es war. Schon kurz vor halb drei. Ich musste schnell zur Haltestelle und hoffen, dass mein Bus gleich kommt. Ich hatte Glück. Er stand noch da und wartete auf mich. Doch als ich gerade drin war, wäre ich am liebsten gleich wieder ausgestiegen. Der Unbekannte war auch hier drin. Er winkte mich zu sich. Ich war verwirrt, wie er schneller als ich hier sein konnte. Ich dachte gar nicht daran, zu ihm zu gehen. Stattdessen stellte ich mich vor die Schiebetür. Ich schaute kurz zu ihm. Er grinste mich immer noch an. Ich verdrehte nur die Augen und schaute in die andere Richtung.
"Hallo nochmal", hörte ich jemanden hinter mir flüstern. Obwohl seine Stimme sanft klang, fuhr ich zusammen.
"Was soll das?", ranzte ich ihn an. "Kriegst du nicht mit, dass ich keine Lust auf Small-Talk habe?"
"Ich hatte nicht vor mir dir Small-Talk zu führen. Aber dir ist vorhin das hier aus der Tasche gefallen."
Er hielt meine neue Kette hoch. Verwirrt starrte ich sie an. Dann schaute ich in meiner Tasche nach. Sie war tatsächlich nicht mehr darin.
Ich schnappte mir meine Kette und sagte nichts weiter.
"Danke-Sagen muss gelernt sein, oder?", murmelte er vor sich hin. Ich ignorierte ihn.
Meine Station ließ wieder einmal auf sich warten. Dann nahm ich einen Geruch wahr, den ich noch nie gerochen hatte. Es roch einfach himmlich. Ich konnte nicht beschreiben, nach was es roch, aber es war einer der besten Gerüche überhaupt. Nicht zu vergleichen mit dem Geruch frischgekochtes Essen, wenn man schon ewig nichts mehr gegessen hatte. Nicht zu vergleichen mit dem Geruch des ersten Frühlingstags nach einem langen, kalten Winter. Ich schaute mich um und suchte nach dem Grund des Geruches. Da merkte ich, dass der Junge, dessen ich noch nicht kannte - nicht dass mich der Name interessieren würde - sich näher an mich rangestellt hatte, um ein paar Leuten Platz zu machen, die gerade aussteigen wollten. Dieser Geruch kam von ihm.
"Ich bin Rachel."
"Wow, es kann reden", sagte er, fast schon überrascht.
"Ja", grinste ich. "Und wie ist dein Name?"
"Interessiert dich der wirklich? Oder willst du nur höflich zu dem Retter deiner Kette sein?", fragte er und grinste schief.
Ich kniff die Augen zusammen. "Du hast Recht. Er interesiert mich wirklich nich."
Erst jetzt drehte ich mich richtig zu ihm und musterte ihn. Er hatte große blaue Kulleraugen, volle Lippen und ein etwas längliches Gesicht. Ein paar Sommersprossen hier und da nahmen einen kleinen Teil seiner glatten, hellen Haut ein. Alles in allem ein ganz hübschen Gesicht. Auch er musterte mich. Ich fragte mich, was er wohl sah. Bestimmt war ich etwas rot und meine Haare klatschen an meinem Kopf vom Regen, der jetzt etwas doller geworden war. Beschämt schaute ich weg, als mir klarwurde, dass ich eine unwensentlich bessere Aussicht hatte als er.
Mein Blick fiel auf die Anzeige der Stationen. Ich musste aussteigen. Irgendwie wollte ich nicht weg. Aber ich musste ja schließlich.
Ich drückte auf den Knopf der signalisiert, dass jemand ausstreigen will.
"Musst du hier raus?", fragte er.
"Hätte ich sonst den Knopf gedrückt?", fragte ich ironisch zurück.
"Wahrscheinlich nicht", kicherte er und kratzte sich verlegen am Kopf. "Naja, ich hoffe wir sehen uns mal wieder."
"Komm doch...", wollte ich gerade anbieten, aber dann verstummte ich und biss mir auf die Lippe. "Ehm.. egal."
Er lächelte mich verwirrt an. "Okey."
Der Bus hielt. Ich stieg aus. drehte mich um. Sah ihn. Seine Augen. Auf einmal hatte ich das komische Gefühl, ihn schon tasend mal gesehen zu haben.
Ach was, dachte ich mir.
Ich stürmte die Straße lang und rein in unseren Garten. Dann knallte ich gegen die Tür. Ich suchte in meiner Tasche nach den Schlüssel. Nach ein paar Minuten gab ich nach. Oh mein Gott! Dann blickte ich auf den Boden und sah mit großer Erleichterung, dass mir der Schlüssel runtergefallen war. Ich grinste über meine Tollpatschigkeit.
Drinnen angekommen, zog ich sofort meine neuen Sachen an und raste zum Spiegel im Badezimmer. Nachdem ich mich fertig geschminkt hatte, war ich relativ zufrieden mit meinem Spiegelbild. Ich wollte noch irgendetwas mit meinen Haaren machen, aber dann klingelte es an der Tür.
Verzweifelt blickte ich auf die Uhr im Flur und stellte mit Verblüffen fest, dass es schon kurz nach drei war. Das musste Collin sein.
Ich polterte die Treppe hinunter und öffnete die Tür.
Da stand er und grinste. Seine Augen glühten und seine Haare waren nass und zerzaust.
"Hey, hier bin ich."
Ich grinste zurück. "Hey. Ich bin gleich fertig."
Ich spurtete in mein Zimmer und nahm meine Tasche von meinem Tisch. Beiläufig warf ich noch mal einen Blick auf Rico. Es kam mir so vor, als hätte ich ihn heute schon länger angeschaut... Aber wahrscheinlich hatte ich das auch.
Collin wartete lässig an der Tür und grinste unenwegt weiter.
"Bist du soweit?", fragte er.
"Ja, lass uns gehen."

13 Re: Daydream am Do Aug 19, 2010 4:50 pm

Rahena

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Phantarch
Phantarch
Erstmal schließe ich mich Nala an ^^ Eigentlich ist das auch nicht mein Genre, aber den Schreibstil ist richtig klasse und ich lese immer gerne weiter Wink

Jetzt muss ich leider noch was Negatives (bzw. Belehrerndes xD)unterbringen:
"Da merkte ich, dass der Junge, dessen ich noch nicht kannte..." Huch? Was macht denn das "dessen" da? Ich habe lange überlegt, was du mit dem Satz meinst und bin dann zu dem Schluss gekommen, dass es wohl heißen müsste "...den ich noch nicht kannte..."
In diesem Teil sind mir noch 2 Zeitfehler ins Auge gesprungen, wobei der zweite allerdings eher Ansichtssache ist.
1. "So das hat gesessen." -> Perfekt kommt in einer Geschichte, die allgemein im Präteritum geschrieben ist, allerhöchstens mal in einer wörtlichen Rede vor. Hier müsste es Plusquamperfekt sein.
2. "Ich drückte auf den Knopf der signalisiert, dass jemand ausstreigen will." -> Ja, dieser Knopf signalisiert zwar immer und im Allgemeinen, dass jemand aussteigen will, doch dieser Zeitenmix klingt meiner Meinung nach nicht wirklich gut, sry. Es gibt zwar auch viele professionelle Autoren, die das machen, doch ich habe dabei jedes Mal das Gefühl, sie haben einen Fehler gemacht, weil ich es unpassend finde. Ich würde grundsätzlich immer, auch allgemeingültige Regeln, Gesetze etc., im Präteritum schreiben (es sei denn, die ganze Geschichte ist im Präsens geschrieben ^^). Also wie gesagt, nur meine Meinung und andere sehen es vlt ganz anders...

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14 Re: Daydream am Do Aug 19, 2010 5:22 pm

Jenny H.

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Lehrling
Lehrling
Bei der stelle : Der jungen , dessen ich noch nicht kannte...
hab ich ein wort vergessen xD
eigentloich soll es heißen; Der junge, dessen NAMEN ich noch nicht kannte
Sorry
Dummer Fehler

15 Re: Daydream am Fr Aug 20, 2010 10:45 pm

Nala

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Phantarch
Phantarch
ich hab auch erst kurz überlegt was das bedeuten soll ich hab mich für weiter lesen und den sinn später zu fällig heraus bekommen entschieden (mach ich öfter^^)ganz ehrlich die "extremen" recht schreibfehler fallen mir au auf aber die mit den zeiten sind mir nie/ werden mir nie ins auge fallen Very Happy ich kanns kaum erwarten weiter zu lesen =)

16 Re: Daydream am Mo Aug 23, 2010 8:12 pm

Jenny H.

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Lehrling
Lehrling
Die Premiere


Mit jeder Minute, die verging wurde ich nervöser und Collin spürte meine Unruhe. "Hey, was ist denn los?", fragte er besorgt. "Alles okey?"
Er legte mir behutsam die Hand auf die Schulter und verhinderte somit, dass ich hyperwentilierte.
Ich versuchte, mich zu beruhigen. "Ja, alles okey. Ich bin nur ehrlich gesagt ein bisschen aufgeregt. Ich war noch nie auf einer Premiere." Und ich freue mich einfach so sehr Rico zu sehen, fügte ich in Gedanken hinzu.
Er kicherte. "Das wird super. Ganz bestimmt. Ich war schon auf mehreren Premieren. So `ne große Sache ist das nun auch wieder nicht. Sind halt ein paar Stars da. Obwohl.. auf die weibliche Hauptrolle bin ich auch schonmal gespannt." Er stupste mich in die Seite. Für einen Moment wurde ich ein bisschen ruhiger. "Und ich erst auf die männliche", sagte ich und versuchte es genauso scherzhaft klingen zu lassen, wie er.
"Hey, sollte ich vielleicht eifersüchtig werden?", fragte er und schaute mir kurz und tief in die Augen. Ich schaute verschämt weg.
"Wer weiß", sagte ich und grinste.
Er grinste natürlich auch.
Wir stigen aus. Mit jedem Meter wurde es schlimmer.
Ich schaute beiläufig zu Collin. Und merkte, dass er mich anstarrte.
"Ist irgendetwas?", fragte ich. Sah ich komisch aus? War meine Schminke verwischt?
"Nein, nein, alles in Ordnung. Sag mal, warum hast du dich eigentlich so aufgedonnert?", fragte er und seine Augen glitzerten.
"Ehm... hätte ich das vielleicht lassen sollen?", fragte ich unsicher.
"Nein. Mir gefällts."
Ich schaute wieder weg und sah ein paar Mädchen, die in Richtung Potsdamer Platz liefen. wenn Collin fand, ich war aufgedonnert, dann hätte er sich die mal ansehen sollen. Sie hatten fast kiloweise Make-up im Gesicht und ihre Haare waren auftopiert, als hätte sich ein Vogel darin eingerichtet.
Dann machte ich mir Gedanken. Meine Mutter hatte gesagt, es würde bestimmt total voll sein.. Vielleicht hatte sie ja Recht. Egal. Ich war jetzt schon so weit und ich wollte auch nicht mehr zurück.
Endlich kamen wir zum Potsdamer Platz und da sah ich auch schon das Gedränge und hörte das Gekreische. Dabei konnte noch überhaupt kein Prominenter da sein. Es war noch viel zu früh. Ich schaute mich um und suchte nach einer Lücke zwischen den ganzen Mädchen, die sich die Kehle aus dem leib kreischten. Collin sah mir anscheinend an, dass ich am liebsten ganz vorn gestanden hätte.
"Warte", flüsterte er mir ins Ohr. Dann nahm er meine Hand und zog mich nach rechts.
"Was hast du denn vor?", fragte ich und dachte zuerst, er wollte mich wegziehen, aber dann drängelte er sich durch die Menge. Und ich immer hinterher. Collin wich den Massen geschickt aus, während ich einfach alles wegschubste, was mir in die Quere kam.
"Hey, was soll der Mist?", quakte mir ein Mädchen direkt ins Ohr.
"Krieg dich mal wieder ein", sagte Collin, und ich wunderte mich, dass er sie auch gehört hatte. Eigentlich hatte ich gerade etwas zu ihr sagen wollen.
Das Mädchen schaute Collin verdutz an. Und trotzdem konnte man sehen, dass sie ihn insgeheim anschmachtete. Ich konnte es ihr nicht verdenken. Doch dann sah sie meine Hand, umschlossen von seiner. Sie schaute mich an und rümpfte die Nase. Das konnte ich ihr auch nicht verdenken.
Ich schaute etwas betrübt zu Boden, jedoch schoss mein Kopf gleich wieder hoch, Das Gekreisch wurde schmerzhaft laut und ich wusste, dass es jetzt so weit war. ER war da. Und ich war da.
Plötzlich war ich diejenige, die an Collin zog und mich weiter nach vorne drägelte. Diesmal ignorierte ich alle dummen Sprüchen, die von allen Seiten zu mir drangen. Und dann sah ich ihn. Er grinste über das ganze Gesicht und man sah, dass er sich in seiner Rolle pudelwohl fühlte. Collin stellte sich neben mich und drückte sanft meine Hand. Ich achtete nicht auf ihn. Ich achtete nur nonch auf IHN. Er war der Mittelpunkt. Und er war wie auf meinem Poster. Und schon wieder überkam mich das Gefühl, der Vertrautheit. Ich hatte mir sein Poster anscheinend schon sooft angeschaut, dass es mir so vorkam, als hätten wir uns schon einmal persönlich gesehen. Collin schaute mich an und folgte meinen bewunderten Blick. Er sah rico an uund plötzlich runzelte sich seine Stirn. Er ließ meine Hand los.
"Ich hol uns mal Karten. Wir wollen ja auch noch den Film sehen."
Und dann war er weg.
Und es war mir egal.
Ich konnte meinen Blick einfach nicht von IHM lassen. Er sah genauso aus, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Wie auf meinem Poster. Die anderen Darsteller des Filmes beachtete ich nicht. Ich schrie auch nicht. wahrscheinlich fiel ich gar nicht auf, weil ich einfach nur dastand und schaute. Er war perfekt.
Sein Blick gleitete über die ganzen kreischenden Fans. Über mich. Eine Weile ruhten seine blauen Augen auf mir. Ich starrte ihn weiter an. Und plötzlich grinste er. Ich riss meine Augen auf. Er grinste mich an. Dann spürte ich wieder kalte Finger an meiner Hand. Ich zuckte zusammen und schaute nach hinten. Dort stand Collin. Er sah so aus, als ob er sich nicht wohlfühlen würde. Als ob er nicht hierhin gehören würde.
"Was ist denn?", fragte ich ungeduldig. Ich wollte ja nicht unhöflich sein, aber ich hätte echt viel lieber Rico angeschaut.
Plötzlich schaute er mir direkt in die Augen. Sein Blick war traurig und auch ein wenig verletzt. "Wollen wir nicht lieber schon mal reingehen? Bitte"
Immer noch sah er mir direkt in die Augen. Ich schaute ihn mitleidig an. "Weißt du, ich...", begann ich, aber er unterbrach mich: "Ja, ja, versteh schon."
Dann drehte er sich wieder um.
Ich konnte es nicht glauben. Erwartete er vielleicht, dass ich ihm nachging? Also, das würde ich ganz sicher nicht tun. Schließlich bin ich ja nicht hier, um mich mit Collin zu unterhalten, dachte ich und wehrte mich innerlich gegen das schlechte Gewissen, dass sich langsam gegenüber Collin einstellte.
"OH MEIN GOTT! RICO HAT MICH ANGEGRINST!"
"ER HAT JA WOHL GANZ EINDEUTIG IN MEINE RICHTUNG GESCHAUT!"
Ich wandte meinen Blick den zwei Mädchen zu, die neben mir standen. Ein kleines Grinsen breitete sich auf meinem Gesicht aus. Zum Glück war ich nicht mit meiner besten Freundin Conny hierher gekommen. Sie war ja im Urlaub. Sie war noch verrückter nach Rico, als ich.
Als ich meinen Blick wieder zu Rico schweifen ließ, sah ich wie er sich umdreht und im Kino verschwand.
Was? Das war`s? Das konnte es einfach noch nicht gewesen sein.



Das wars jetzt erstmal. Mehr hab ich noch nicht.. ich muss auch erstmal schauen ob ich überhaupt noch zeit habe noch mehr zu schreiben

17 Re: Daydream am Mo Aug 23, 2010 8:26 pm

Rahena

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Phantarch
Phantarch
Ich weiß nicht, was ich noch schreiben soll, es ist eigentlich genau so, wie bei den Ausschnitten zuvor. Ein paar Rechtschreibfehler, ein Zeitfehler (Präteritum von gleiten ist "glitt", nicht "gleitete"), ansonsten klasse Smile
Aber das kann doch nicht dein Ernst sein, dass du vlt nicht weiterschreibst! Lass uns nicht hängen, ich will wissen, was mit Collin ist!!!

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18 Re: Daydream am Mo Aug 23, 2010 9:36 pm

Nala

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Phantarch
Phantarch
ist das dein ernst??? ich warte jeden tag drauf das mehr kommt un jetzt willst du aufhören?! geht das überhaup ? darf man das ? Question Question Question Question Question Question Question Question Question Question Question Question Question Question Question Question Question Question Question Question Question Question Question Question Question Question

19 Re: Daydream am Di Aug 24, 2010 1:05 pm

Rahena

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Phantarch
Phantarch
Nein, ich bin dafür, dass man das nicht darf Exclamation Exclamation Exclamation

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20 Re: Daydream am Mo Sep 06, 2010 4:50 pm

Aiko

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Phantarch
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Nein, bitte hör nicht auf!

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21 Re: Daydream am Mo Sep 06, 2010 8:21 pm

Libbiosa

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Phantarch
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Genau, weitermachen ! Wink

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22 Re: Daydream am Do Sep 09, 2010 5:27 pm

Nala

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ich bin auch dafür!!! du kannst uns nicht einfach enttäuschen Crying or Very sad

23 Re: Daydream am Do Sep 09, 2010 6:04 pm

Nami

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Phantarch
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weiterschreiben!!! weiterschreiben!!! weiterschreiben!!!
bitte!!!



Das schönste aller Geheimnisse: ein Genie zu sein und es als einzigster zu wissen!

24 Re: Daydream am Fr Sep 10, 2010 6:37 pm

Jenny H.

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Lehrling
Lehrling
Hey, Leute ich werde weiterschreiben, aber i-wie habe ich gerade voll die Schreibblokade.

Seid doch bitte so nett und schickt mit ein paar Vorschläge wie es weiter gehen könnte.

Danke

25 Re: Daydream am Fr Sep 10, 2010 7:27 pm

Jenny H.

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Lehrling
Lehrling
Die ganzen Mädchen um mich herum schienen genauso geschockt zu sein wie ich.
Plötzlich fing mein Gehirn an zu arbeiten. Bestimmt würden sie im Kino noch ein Interview geben oder mindestens Autogramme verteilen. Also, musste ich zu Collin. Und zwar schnell. Ich kämpfte mich durch die Menge zum Kinoeingang.
Als ich es endlich geschafft hatte dort anzukommen, suchte ich nach Collin.
Hier drin war es zum Glück leer. Die ganzen Leute standen ja draußen und mussten sich heiser brüllen. Ich ließ meinen Blick durch die ganze Eiganghalle gleiten. Sie war sehr groß und wirkte ordentlich und gemütlich. Die ein Seite der Halle war mit Spiegeln gesäumt, die sie noch größer erschienen ließ. Ein paar schwarze Ledersessel standen parallel zueinander in der hintersten Ecke. Aber nirgendwo war Collin zu sehen.
Er ist wahrscheinlich schon im Kino auf seinem Platz und wartet dort mit Popcorn auf mich, sagte ich mir.
Gerade als ich zu dem Saal gehen wollte, in dem der Film ausgestrahlt wurde, fiel mir auf, dass Collin mein Ticket hatte.
Mist, dachte ich.
Ich sah mich kurz um. Und natürlich tnd vor dem Saal 5 ein junger Mann. Auf seiner linken Brust konnte ich lesen, dass er hier arbeitete. Ich atmete tief durch und marschierte schnurstraks auf ihn zu.
Vor ihm blieb ich stehen und versuchte freundlich zu lächeln.
"Ehm.. Entschuldigen Sie bitte. Sie hören das wahrscheinlich ziehmlich oft, aber mein Freund sitzt dort drinnen und hat mein Ticket", sagte ich.
Er schaute zu mir runter. Seine Miene war undurchdringlich.
"Ja, du hast Recht. Das hör ich des Öfteren."
Ich wollte ihn gerade darum bitten, hineinzugehen und Collin herauszuholen, als ich Schritte hinter mir hörte.
Dann spürte ich, wie jemand mir sacht auf die Schulter tippte, und ich drehte mich um. Und schaute in wunderschöne blaue Augen, die mich anlächelten.
Mein Herz setzte aus und ich konnte nicht mehr atmen.
Rico Strahm schaute zu dem Kinomitarbeiter und lächelte höflich.
"Das ist schon in Ordnung. Ich habe ihren Freund gesehen, wie er hier mit zwei Tickets reingegangen ist", sagte er mit seinem leichten amerikanischem Ackzent.
Ich musste mehrmals blinzeln, aber er war es wirklich. In diesem Moment konnte ich nichts, als ihn nur bewundernd anzustarren.
"Na gut", schnaubte der Mitarbeiter und machte mit Platz.
Meine Beine fühlten sich an als wären sie aus Gummi. Das konnte doch nicht wahr sein. Ich musste eine Halluzination haben.
"Ehm.. du kannst jetzt reingehen", sagte Rico zu mir und grinste schief.
Ich schaute weg und versuchte, einen klaren Gedanken zu fassen. Vor ihm Blamiren wollte ich mich auf keinen Fall. Also setzte ich langsam einen Fuß vor den anderen. Er folgte mir. Ich hatte vor, etwas zu sagen aber mir viel einfach nichts ein.
"Bist du eine von diesen verrückten Fans, die gleich anfangen zu schreien wenn sie mich sehen?", fragte er.
Als ich antwortete, blickte ich auf den Boden. "Nein.." Und natürlich musste meine Stimme abbrechen.
Mit leichter Verspätung fiel mir etwas auf. "Wieso kannst du eigentlich deutsch sprechen?"
"Meine Großmutter kommt aus Deutschland und ich besuche sie jedes Jahr und da habe ich ein bisschen deutsch gelernt", sagte er.
Ich runzelte die Stirn. In all den Zeitungen, die ich über ihn gelsen hatte, wurde nie eine deutsche Großmutter erwähnt.
Plötzlich blieb er stehen.
Ich hielt auch an und dreht mich erneut zu ihm um. Dieses Mal schaute ich ihn direkt an. Er war unglaublich schön...und irreal. Er konnte es einfach nicht sein. Das war viel zu abstrakt. Ich musste ihn mir einbilden.
Aber seine Hand, mit der er sich duch das zerzasute Haar fuhr wirkte so echt. Sein Grinsen konnte ich mir nicht einbilden.
"Ich muss wieder zu den anderen. Viel Spaß beim Film."
Und dann war er weg. Und ich war allein.
Er war nicht verpufft, wie eine Halluzination das sonst so macht, sondern er hatte sich mit geschmeidigen Schritten zum Eingang bewegt.
Okey, entwederer war es wirklich und hatte mir tatsächlich gerade geholfen an diesem riesigem Kerl vor dem Kino vorbei zu kommen. Allerdings war es sehr unwahrscheinlich, dass er einfach mal seine Filmkollegen verlassen hatte und durch das Kino geschlendert war.
Oder ich hatte eine Halluzination, die sehr real war. Jedoch stand ich jetzt im Kino. Und ich war am Kontroleur vorbeigekommen.
Er musst es also wirklich gewesen sein.



Sorry dass des jetzt so wenig ist, aber irgendwie hab ich grad voll die Schreibblokade.

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